Die unter Debian 4.0 mitgelieferte Version von Clamd scheint einige Probleme bezüglich des Erstellen seines Sockets unter "/var/run/clamav" zu haben. Nach dem Start dauert es ca. 30 Minuten bis der Socket endlich erstellt wurde. Dieses Problem hat zur Folge, dass Konfigurationen in Verbindung mit Amavis oder Postfix die ersten 30 Minuten Fehlermeldungen bringen, da der Socket nicht geöffnet werden kann. Dadurch werden die ersten 30 Minuten Mails nicht nach Viren gescannt oder Mails nicht zugestellt.
Scheinbar wurde dieses Problem in den ClamAV Paketen im Debian Volatile Zweig behoben. Konnte aber leider nichts genaues in den Changelogs von clamav-daemon feststellen.
Zur Lösung:
- Einbinden des Debian Volatile Zweigs in die sources.list
echo "deb http://volatile.debian.org/debian-volatile etch/volatile main contrib non-free" >> /etc/apt/sources.list
- Paketcache neu laden
aptitude update
- Patches laden / Debian updaten
aptitude upgrade
Wenn kein Komplettupdate unerwünscht ist, dann nur Clamav updaten.
aptitude install clamav clamav-deamon




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